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Nr. 27 vom November 2007


Thema: Jugendsozialarbeit

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Rotkreuzfreunde

willkommen zur 27. Ausgabe unseres Infodienstes, heute zu dem Thema Jugendsozialarbeit.

Jugendsozialarbeit Fundorte


Die Dokumente zur Jugendsozialarbeit finden Sie in der Wissensbörse unter der Rubrik "Sozialarbeit, soziale Dienstleistungen" - "Familie" - "Jugendsozialarbeit". Die Infobriefe zur Wissensbörse Nr. 1 bis 26 finden Sie auf DRK.de hier


Jugendsozialarbeit Einführung


Jugendsozialarbeit ist der Teilbereich der Jugendhilfe, der die berufliche und gesellschaftliche Integration junger Menschen und deren Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zum Ziel hat.
Das Deutsche Rote Kreuz ist ein anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Im Rahmen seines Selbstverständnisses im Einsatz für hilfebedürftige Menschen und Gruppen der Gesellschaft ist die Jugendsozialarbeit für das DRK ein fester Bestandteil seiner sozialen Arbeit.
Das DRK ist in den verschiedenen Handlungsfeldern der Jugendsozialarbeit aktiv: in der Jugendberufshilfe führt das DRK Projekte durch, in denen benachteiligte Jugendliche durch niedrigschwellige Angebote an die Arbeits- und Berufswelt herangeführt werden, ausbildungsbegleitende Hilfen erfahren und im praktischen Arbeitsbezug motiviert, qualifiziert und beschäftigt werden. Die Angebote der Jugendsozialarbeit des DRK in der Schule (Schulsozialarbeit, Projekte und Betreuung im Rahmen der Ganztagsschule) gestalten Erfahrungsräume sowie soziale Lernprozesse, stärken die Persönlichkeit benachteiligter Kinder und Jugendlicher, fördern und motivieren zur Teilhabe und Engagement in der Gesellschaft, verhindern Schulabbrüche, sichern Schulerfolge und begleiten den Übergang in Ausbildung und Beruf. In der geschlechtsspezifischen Arbeit begleitet und berät das DRK besonders Mädchen und junge Frauen. In speziellen Maßnahmen gilt die Aufmerksamkeit z.B. Mädchen mit Migrationshintergrund, die aufgrund ihrer kulturellen und gesellschaftlichen Situation einer besonderen Förderung bedürfen. Aber auch junge alleinerziehende Mütter werden durch das DRK sozialpädagogisch unterstützt und in ihren persönlichen Kompetenzen gefördert. Ihnen wird Kinderbetreuung und Hilfe bei der Sicherung des Lebensunterhaltes angeboten, damit sie schulische und berufliche Qualifikationen erreichen und beruflich tätig sein können.
Die rechtliche Verankerung der Jugendsozialarbeit findet sich im §13 SGB VIII: "Jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sollen im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden, die ihre schulische und berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern."

Aufgaben und Themen der DRK-Jugendsozialarbeit die mit regional unterschiedlichen Schwerpunkten wahrgenommen werden:

  • Jugendsozialarbeit in der Schule/Schulsozialarbeit
  • Angebote und Betreuung im Rahmen von Ganztagsschulen
  • Übergangsmanagement Schule-Beruf
  • Jugendberufshilfe
  • Jugendwohnen nach §13 SGB VIII
  • aufsuchende Jugendsozialarbeit
  • Offene Jugendsozialarbeit
  • Internationale Jugendsozialarbeit
  • Jugendsozialarbeit für Migrantinnen und Migranten
(Fundort: Jugendsozialarbeit - Bundesebene - Einführung)
Marketingkarte Jugendsozialarbeit - DRK-Anbieter 2006 Stand: 19.06.2006 Download Achtung! ca. 1,1 MB


Jugendsozialarbeit Aktuell


Die Initiative "Orte der Vielfalt", welche am 26. November 2007 von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde, setzet sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ein. Die Initiative erfährt durch eine umfangreiche Anzahl von Wohlfahrtsverbänden, Deutscher Olympischer Sportbund e. V., Deutscher Fußball-Bund, Kooperationsverbund der Jugendsozialarbeit, Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V., Deutscher Städte- und Gemeindebund, sowie dem Deutschen  Roten Kreuz e.V. eine breite Unterstützung. Diese Organisationen unterzeichneten eine Gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der bundesweiten Initiative "Orte der Vielfalt". Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter der Adresse www.orte-der-vielfalt.de oder auf den Internetseiten des BMFSJ.

Die Bundesagentur hat eine neue Arbeitshilfe zum § 16a SGB II 'JobPerspektive' herausgegeben. Die Arbeitshilfe bezieht sich auf das Programm 'JobPerspektive', das nach dem Willen des Gesetzgebers für Menschen ab Vollendung des 18. Lebensjahres mit besonders schweren Vermittlungshemmnissen aufgelegt wird, die auf absehbare Zeit keine Chancen haben, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einen Arbeitsplatz zu finden. Die Leistungen sind ausschließlich für Langzeitarbeitslose mit mindestens zwei weiteren Vermittlungshemmnissen vorgesehen.

Die Arbeitshilfe enthält Hinweise zu:
  • rechtliche Grundlagen im SGB II und SGB III
  • fachlichen Hinweisen (verbindliche Weisungen zur Rechtsauslegung) und Empfehlungen zur Umsetzung von § 16a SGB II,
  • ergänzenden Verfahrensempfehlungen
Die Arbeitshilfe wurde von der BA unter Beteiligung des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales (BMAS) erarbeitet.

Die grenzüberschreitende JRK-Kampagne "Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!" startete im Mai 2007 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Luxemburg. Diese Kampagne macht den wachsenden gesellschaftlichen Druck zum Thema. In der aktuellen Ausgabe des JRK Magazins berichtet eine Schul-Sozialarbeiterin darüber, wie groß der Druck ist, einen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz zu bekommen, welche Konflikte aus diesem Druck entstehen - schlimmstenfalls aggressives Verhalten, gesundheitliche Probleme - und welche Hilfen sie als Schul-Sozialarbeiterin anbieten kann.

Qualifizierungskombi für Jugendliche und Beschäftigungszuschuss ist in Kraft getreten.
Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt treten nunmehr rückwirkend zum 1. Oktober 2007 zwei Gesetze in Kraft, die jungen Arbeitslosen und Ausbildungssuchenden sowie Langzeitarbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen neue Chancen für den Arbeitsmarkt bieten. Dazu erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales: "Künftig wird es zwei neue Beschäftigungszuschüsse zur Verbesserung der Qualifizierung und Beschäftigungschancen von Jüngeren und von Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen geben."
  • Eingliederungs- und Qualifizierungszuschuss für Jüngere unter 25 Jahren
  • Zuschuss zur Verbesserung der Beschäftigungschancen von Menschen mit Vermittlungshemmnissen (JobPerspektive)

(Fundort: Jugendsozialarbeit - Bundesebene - Recht/Gesetz)
Neue Arbeitshilfe zum § 16a SGB II "JobPerspektive" Stand 18.10.07 Download 233 KB
Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck! Link

(Fundort: Jugendsozialarbeit - Bundesebene - Öffentlichkeitsarbeit)
Beitrag im JRK - das Magazin 5/2007 "Damit keiner auf der Strecke bleibt" Download 211 KB


Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 17. Oktober 2007
Eingliederungs- und Qualifizierungszuschuss für Jüngere unter 25 Jahren und
Zuschuss zur Verbesserung der Beschäftigungschancen von Menschen mit Vermittlungshemmnissen (JobPerspektive) Link


Jugendsozialarbeit Management


Das Sachgebiet Jugendsozialarbeit im DRK-Generalsekretariat hat im Rahmen seines Fach-, Qualitäts- und Evalutionskonzeptes folgende Ziele definiert:

  • Anpassung der Leistungsangebote an aktuelle sozial- und gesellschaftspolitische Herausforderungen,
  • enge Kooperations- und Vernetzungsstruktur innerhalb und außerhalb des Verbandes
  • Umsetzung und Implementierung der internen DRK Strategie 2010plus im Bereich Jugendsozialarbeit.
  • Sicherung der fachlich-professionellen Arbeit der Mitarbeiter/innen
  • Erhöhung der Angebotsvielfalt durch Ausnutzung der verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten der Jugendsozialarbeit.
  • Einbringen von DRK-Positionen in die Zusammenarbeit mit Ministerien, Fachverbänden, Netzwerken
  • Weiterentwicklung der Position des DRK als bedeutender Träger der Jugendhilfe/Jugendsozialarbeit.
  • Stärkung der DRK-Jugendsozialarbeit auf europäischer Ebene
  • kontinuierliche Präsenz der DRK-Jugendsozialarbeit in der Öffentlichkeit sowie innerhalb des DRK.

(Fundort: Jugendsozialhilfe - Bundesebene - Einführung)
"Aufstieg statt Ausstieg" Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Herausforderungen. Fachmagazin DRK 2/2007 /Thema Freie Wohlfahrtspflege Download 617 KB

Jugendsozialarbeit Rundschreiben/Newsletter


Aktuelle NewsLetter der Jugendsozialarbeit mit interessanten News zu Europäischen Förderprogrammen, Engagement gegen Rechts, Veranstaltungen der DRK-Jugendsozialarbeit, Förderprogrammen des Bundes, Längsschnittstudie zu rechtsextremen Skinheads, wissenswerte Links und Literaturhinweisen.

(Fundort: Jugendsozialhilfe - Bundesebene - Strategie)
RS GS 4-41 / 2007-022 News 2007-22 Newsletter Jugendsozialarbeit Download 57 KB
RS GS 4-41 / 2007-021 News 2007-21 Newsletter Jugendsozialarbeit Download 57 KB
RS GS 4-41 / 2007-020 News 2007-20 Newsletter Jugendsozialarbeit Download 476 KB
RS GS 4-41 / 2007-019 News 2007-19 Newsletter Jugendsozialarbeit Download 621 KB


Jugendsozialarbeit Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit


Am 1. Juli 2007 startete der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit seine Tätigkeit. Im Kooperationsverbund sind die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Bundesarbeitsgemeinschaften Evangelische und Katholische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA und BAG KJS), die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Internationale Bund (IB) sowie der Paritätische Gesamtverband (Paritätische) involviert.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit dient der Koordination gemeinsamer jugendpolitischer Vorhaben und fachlicher Positionierungen innerhalb des Tätigkeitsfeldes der Jugendsozialarbeit. Das DRK übernimmt - neben der Wahrnehmung seiner verbandseigenen Aufgaben - die Federführung für die Bearbeitung der Themenfelder "Jugendsozialarbeit und Schule" sowie "Partizipation"

Ziel des Kooperationsverbundes ist es, die Lobbyarbeit für benachteiligte junge Menschen in Gesellschaft und Politik fachlich fundiert weiter zu intensivieren. Viele dieser Jugendlichen sind auf Grund multipler Problemlagen den steigenden Anforderungen von Schule und Arbeitsmarkt kaum gewachsen. Ohne qualifizierte Unterstützung haben sie sehr wenige Chancen, eine Ausbildung abzuschließen und erfolgreich in das Berufsleben einzusteigen.

(Fundort: Jugendsozialhilfe - Bundesebene - Management)
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit gegründet - Stabsstelle in Berlin eingerichtet, incl. Kontaktadressen der Stabsstelle Berlin Download 78 KB
"Ausbildung für Alle" - benachteiligte Jugendliche konsequent fördern, Pressemitteilung des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit Download 77 KB
Ausbildung für Alle - ein Ziel mit Konsequenzen für die Förderung benachteiligter Jugendlicher Positionspapier des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit zur Ausbildungssituation und Förderung benachteiligter Jugendlicher Download 124 KB


Jugendsozialarbeit Jugendsozialarbeit - Europa


Das EU-Jugendprogramm "Jugend in Aktion" ist gestartet und läuft vom 01.01.2007 bis 31.12.2013. Für die Gesamtlaufzeit stehen 885 Mio. EUR zur Verfügung. Ziel des Programms ist die Förderung des Bürgersinns junger Menschen im Allgemeinen und ihres europäischen Bürgersinns im Besonderen. Das Programm gliedert sich in verschiedene Aktionsbereiche: Jugend für Europa, Europäischer Freiwilligendienst, Jugend in der Welt, Unterstützungssysteme für junge Menschen und Unterstützung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich.

Die Bildungsminister/innen der EU stimmten dem Vorschlag der EU-Kommission vom 05.09.2006 für die Einrichtung eines "Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen" (EQR) zu. Mit der Empfehlung wird der EQR als Referenzinstrument vorgeschlagen, um die Qualifikationsniveaus nationaler Qualifikationssysteme zu vergleichen. Den Kern des EQR bildet ein Satz von acht Referenzniveaus, die für Bildungsbehörden auf nationaler und sektoraler Ebene als gemeinsamer und neutraler Bezugspunkt fungieren. Die Beschreibung der Referenzniveaus baut auf "Lernergebnissen" auf. Das sind Aussagen darüber, was eine Lernende ein Lernender nach Abschluss eines Lernprozesses weiß, versteht und in der Lage ist zu tun. Der EQR definiert Lernergebnisse als Kombination von Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen.

Von der deutschen Agentur für das EU-Aktionsprogramm "Jugend" gibt es ein Internetangebot zu interessanten EU-Projekten. Auf den Websites finden Sie Infos zum Programm "Jugend", Wissenswertes über die deutsche Nationalagentur, Fortbildungen etc; zudem können Sie sich über geförderte Projekte informieren, und Unterlagen sowie Hilfen abrufen.
Weiterhin hat die nationale Beobachtungs- und Koordinierungsstelle Kinder- und Jugend(hilfe)politik in Europa eine Webpräsenz welche die Orientierung im kinder- und jugend(hilfe) politischen Europa erleichtert. Sie bietet Zugänge zu den für einzelne Handlungs- und Themenfelder relevanten, aktuellen und in der praktischen Arbeit anwendbaren Informationen. Ergänzt wird die Seite durch Zugänge zur Funktionsweise der Europäischen Union, zur jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa und zu aktuellen EU-Themen mit Bezug zur Kinder- und Jugend(hilfe)politik.


(Fundort: Jugendsozialhilfe - Bundesebene - Information)
EU-Jugendprogramm "Jugend in Aktion" Link
Europäischer Qualifikationsrahmen Link
JUGEND für Europa Link
NABUK-Europa Link


Jugendsozialarbeit Kontaktdaten


Ansprechpartner - Jugendsozialarbeit
DRK-Generalsekretariat, Team 41
Fr. Juliane Ostrop (Grundlagen) Referentin Jugendsozialarbeit - ostropj@drk.de - FON 85404-237
Fr. Sorina Miers (Projekte) Referentin Jugendsozialarbeit - mierss@drk.de- FON 85404-226


Jugendsozialarbeit Förderung/Finanzen


Einige langfristige, kurzfristige und regionale Förderprogramme auf nationaler Ebene:

LänderAKTIV: eine Plattform zu den Aktivitäten der 16 Bundesländer welche, die vielfältigen Förderprojekte und -programme im Übergangsfeld von der Schule in den Beruf zentral bereitstellt. Aus den Lernorten allgemein bildende Schulen, Berufsbildende Schulen und Jugendberufshilfe finden Sie 68 erfolgreiche Modelle zur Unterstützung junger Menschen bei der Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt. Die Datenbank veranschaulicht detailliert, wie gute Ideen wirksam umgesetzt wurden.

Förderprogramme des Bundes Übersicht über neue aufgelegte Förderprogramme auf Bundesebene von unterschiedlichen Ministerien und Bundesagenturen Link www.good-practice.de/1060.php

dieGesellschafter.de das Förderprogramm der Aktion Mensch, das Projekte mit 4.000 EUR bezuschusst, fördert unter anderem unter dem Stichwort "Generationengerechtigkeit" Initiativen, die die Rechte zukünftiger Generationen sichern helfen, Projekte, die junge und alte Menschen zusammenführen und Solidarität untereinander fördern. Die Projekte sollen zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft beitragen. In den Projekten sollen sich Menschen auf freiwilliger Basis für Andere engagieren oder für freiwilliges Engagement gewonnen werden.

Förderdatenbank des Bundes: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) präsentiert die Förderdatenbank des Bundes mit erweiterten Suchmöglichkeiten, zusätzlichen Inhalten und aktualisierter Optik. Neben detaillierten Informationen zu mehr als 1.000 Förderprogrammen von Bund, Ländern und Europäischer Union umfasst das erweiterte Angebot u. a. einen Förderassistenten, der Schritt für Schritt zum passenden Förderangebot führt, und ein Glossar, das rund 100 Fachbegriffe aus der Förderpraxis erklärt.

Youth Banks: Oftmals scheitern Jugendprojekte an Formalitäten, fehlenden Fördermitteln oder an Vermittlungsschwierigkeiten zwischen Jung und Alt. Youth Banks sind Initiativen mit drei bis zehn Jugendlichen, die in ihrem Umfeld Altersgenossen bei der Umsetzung von Ideen mit Know-how, Infrastruktur, Motivation und Geld helfen. Die Fördersummen für Jugendprojekte liegen zwischen 50€ und 400€. Die Jugendlichen agieren eigenständig wie eine kleine Stiftung in ihrem Ort.

"XENOS Leben und Arbeiten in Vielfalt "
Bundesprogramm "XENOS - Leben und Arbeiten in Vielfalt" zielt darauf ab, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft nachhaltig entgegenzuwirken. XENOS verknüpft an der Schnittstelle von Schule, Ausbildung und Arbeitswelt arbeitsmarktpolitische Maßnahmen mit Aktivitäten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen. Das Projekt hat sich bewährt und wird weitergeführt.

(Fundort: Jugendsozialhilfe - Bundesebene - Information)
LänderAKTIV Link (www.laenderaktiv.de/laenderdbhtml/1991.htm)
Förderprogramme des Bundes Link
Förderprogramm dieGesellschafter.de Link
Förderdatenbank des Bundes Link
Youth Banks Link
Bundesprogramm "XENOS" Link


Jugendsozialarbeit Recht


Die Kinder- und Jugendhilfe wurde 1990/91 im SGB VIII neu zusammengestellt und grundlegend verändert. Seitdem hat das SGB VIII eine Reihe von Überarbeitungen erfahren - zuletzt 2005 durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz - KICK).

Das Sozialgesetzbuch - Achtes Buch (SGB VIII; KJHG) ist ein Instrument zur Vorbeugung, zur Hilfestellung und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Dem Gesetz liegt ein neues Verständnis von Kinder- und Jugendhilfe zugrunde; im Vordergrund stehen die Förderung der Entwicklung junger Menschen und die Integration in die Gesellschaft durch allgemeine Förderungsangebote und Leistungen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

RS LV RP 2007-122 Jugendschutz: neue Regelungen zum 1.September 2007 Download 57 KB
GS 4-47 / 2006-033 Umsetzung des § 72 KJHG Persönliche Eignung von Fachkräften Download 129 KB
Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ) Link
Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) Link
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Link


Jugendsozialarbeit Bildung/Ausbildung


Aktuellen Schätzungen zufolge weisen Schüler/innen ca. zwei Prozent Schulverweigerungen bzw. Schulvermeidung auf und zehn Prozent schwänzen die Schule über Wochen oder teilweise Monate hinweg. Berichte aus der Praxis legen nahe, dass es sich bei dem Problem "Schulverweigerung" um ein Phänomen von erheblichen Umfang und großer gesellschaftlicher Relevanz handelt.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat diesen Handlungsbedarf erkannt und deshalb das Modellprogramm "Schulverweigerung - Die 2. Chance" gestartet, welches aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie aus Mitteln des Bundes gefördert wird.
An 78 Standorten im gesamten Bundesgebiet werden ab 1. September 2006 lokale Projekte gefördert, die schulverweigernde Schüler/innen dabei unterstützen, wieder regelmäßig die Schule zu besuchen und so ihre Chancen auf einen Schulabschluss und damit auch auf einen Ausbildungsplatz deutlich zu verbessern. In diesen Koordinierungsstellen vor Ort stehen den Jugendlichen "Case-Manager/innen" als Begleiter zur Verfügung.

Das Bundesprogramm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)"(2001 bis 2006) hat eine Vielzahl an Erfahrungen, Ergebnissen und guten Beispielen hervorgebracht. Damit diese erfolgreichen Ansätze aufgegriffen, weiter genutzt und in die Praxis der beruflichen Benachteiligtenförderung getragen werden, hat sich das BMBF zur Durchführung einer an das BQF-Programm anschließenden Transferphase entschlossen. Konkretere Informationen zu den Transferaktivitäten, z. B. Fach- und Informationsveranstaltungen, Workshops, Fortbildungsseminare, Materialsammlungen und Beratungsangebote, erhalten Sie auf:

ESF-Modellprogramm Schulverweigerung - Die 2. Chance Link
Transferphase BQF-Programm Link
Berufsbildungsbericht 2007 des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Link


Jugendsozialarbeit Internet/Infoquellen


Interessante und wichtige Links
Bundesinstitut für Berufsbildung Link
Jugendhilfeportal - Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe Link
Deutscher Bildungsserver Link
"Ideen für mehr! Ganztägig Lernen" Link
BPB - Bundeszentrale für Politische Bildung Link
DJI - Deutsches Jugendinstitut Link


Jugendsozialarbeit PR / Öffentlichkeitsarbeit


Bei Namensnennung des Fotografen bzw. Nennung der Quelle ist der rotkreuzinterne Gebrauch dieser Fotos frei.
(Fundort: Jugendsozialarbeit - Bundesebene- Fotos)

Freizeit Foto: S. Rosenberg, Jugendliche bei Holzschnitzarbeiten
DRK-Archiv
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Freizeit auf der Straße Foto: DRK-Archiv, Jugendliche beim Basketballspiel
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Streit Foto: DRK-Archiv, Gewalt unter Jugendlichen - Streithähne Stirn an Stirn
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Foto: DRK-Archiv, Gewalt unter Jugendlichen - Jugendbande auf dem Weg
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Waffen-Gewalt Foto: DRK-Archiv, Gewalt unter Jugendlichen - Hand mit Pistole
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Gewalt in der Gruppe Foto: DRK-Archiv, Gewalt unter Jugendlichen - Jugendliche umringen ein Mädchen und treten es
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Gewalt-Täter Foto: DRK-Archiv, Gewalt unter Jugendlichen - Jugendlicher packt einen Anderen
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Jugendliche Foto: DRK-Archiv, Junge Mädchen
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Hilfe am Comuter Foto: S.Rosenberg, Jugendliche arbeiten am Computer
DRK-Archiv
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Hilfe am Comuter Foto: DRK-Archiv, Streitschichtung - Ausfüllen eines Protokolls
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Hilfe am Comuter Foto: DRK-Archiv, Streitschichtung - Tür mit Plakat
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Hilfe am Comuter Foto: DRK-Archiv, Schüler in der Pause
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Hilfe am Comuter Foto: DRK-Archiv, Streetworker an einer Landkarte
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Hilfe am Comuter Foto: S.Rosenberg, Jugendliche schauen gemeinsam fern
DRK-Archiv
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Materialen, die über den Rotkreuzshop bestellt werden können.

Broschüre "Integration von straffällig gewordenen Kindern und Jugendlichen"
Das Themenheft bietet einen Überblick über bestehende Projekte des DRK, die sich mit der Prävention von straffälligem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen sowie mit der Integration von straffällig gewordenen Kindern und Jugendlichen befassen. Es ist von den Sachgebieten Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit initiiert und unter Mitarbeit von Praktiker/-innen vor Ort entstanden Bitte beachten Sie: Es wird beim Kauf dieses Artikels eine einmalige Aufwandspauschale i.H.v. 8,50 € (inkl.Versandkosten) erhoben, wenn keine weiteren Artikel bestellt werden. 1. Auflage 2007, Broschüre DIN A4, 36 Seiten
Artikelnr. 827544
Flyer "Jugendsozialarbeit im DRK"
Ganz aktuell steht Ihnen jetzt ein Flyer der Jugendsozialarbeit im DRK zur Verfügung. Dieser gibt einen Überblick über die Aufgaben und Themen der DRK-Jugendsozialarbeit, die mit regional unterschiedlichen Schwerpunkten wahrgenommen werden.
Artikelnr. 827545
JRK - Arbeitshilfe Angry young man
Arbeitshilfe Angry young man. Konfliktlösungs- und Streitschlichtungs-Programm für Schulen. 1. Auflage 2000, Broschüre DIN A4, 119 Seiten, mit Diskette
Artikelnr. 670450
JRK-Arbeitshilfe Still angry.
Arbeitshilfe zum Streitschlichtungs-Programm für Schulen. Der auf die erfolgreiche Arbeitshilfe Angry young man aufbauende zweite Teil des JRK-Streitschlichtungsprogramms für Schulen bietet neue Anregungen zu den Themen Wahrnehmung, Empathie, Emotion, Verantwortung und Beziehungs- fähigkeit. Die Arbeitshilfe enthält weitere Rollenspiele, Übungen und Spiele sowie Checklisten, Schaubilder und Kopiervorlagen. 1. Auflage 2003, Broschüre DIN A4, 144 Seiten, mit Diskette
Artikelnr 670451
Planspiel Outface
Mit diesem Planspiel für Schulen erfahren Jugendliche ab 16 Jahren, sich in andere hineinzuversetzen, werden sp ielerisch mit dem Thema Konfliktlösung vertraut gemacht und lernen nebenbei die wichtigsten Grundsätze zum Humanitären Völkerrecht . Im Fokus des Spiels steht der Krieg zwischen den beiden fiktiven Ländern Ratikar und Libaso. Die Spielerinnen und Spieler nehmen die Rollen von Vertretern der beiden Länder ein sowie die Rolle des Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten, des IKRK, der Medien und eines Vertreters Deutschlands. Sie erhalten dazu Hintergrundinformationen, Spielanleitungen, Rollenbeschreibu ngen und Geheiminformationen für die Konfliktparteien. Die Spielleitung erhält außerdem ein umfangreiches Handbuch. 2., überarb. A uflage 2005, Box 32,5 x 24,5 x 6 cm mit 1 Begleitheft für Spielleitung, 13 Storybooks, 6 Secret Files und 1 CD-ROM
Artikelnr. 827000

 

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Wissensbörse Fehlende Kennung?


Kein Passwort? Geben Sie uns kurz Bescheid per eMail Ungeheuh@DRK.de oder Ruessmanni@DRK.de oder per Fax an 030-85 404 459. Wenn Sie als Mitarbeiter im Kreisverband kein Passwort haben, wenden Sie sich bitte an Ihre/n Kreisgeschäftsführer/in.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürg Ungeheuer
Leiter Dienstleistungs- und Database-Marketing
im DRK-Generalsekretariat
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Tel. 030 85 404 -179, 030 85 610 27-20 bis -22
Fax 030 85 610 27-29
eMail Ungeheuh@DRK.de

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